Eine sehr ausführliche Analyse von CTF. Leider fehlt hier der Bewegungsablauf in normaler Geschwindigkeit. Die Athletin ist sehr weit hinten im Block. Der Voderfuß im vorderen Block sollte mehr auf Hüfthöhe sein. Durch die relativ weite Position im Block kann Sie sich nicht gut mit beiden Beinen abstoßen. Sie muss sich, bevor Sie loslaufen kann, wieder zurück in den Block drücken und das hintere Bein erzeugt beim loslaufen kaum Kraft auf den Block. Während der Antriebsphase bemängelt der Analytiker den Antrieb, weil das Nachziehbein nicht schnell genug nach vorne kommt, d,h. die Beine stehen beim Bodenkontakt nicht ausreichend Parallel zueinander. Im Verhältnis müssen wir hier aber immer Bodenkontaktzeit und Schrittlänge (langen, schnellen, Beinwechsel) betrachten. Auch bemerk er, dass die Athletin, beim Antrieb den Fuß etwa auf höhe des Körperschwerpunktes aufsetzt („she‘ s a lander“), anstatt, wie man es auch machen kann, aktiv hinter den Körperschwerpunkt zu setzen. Bei einem zu starken aktiven zurückziehen des vorderen Beinen, kann meiner Empfindung nach die Schrittlänge und Beschleunigungsfähigkeit in Mitleidenschaft gezogen werden. Im Beispiel -Video mit dem männlichen Athleten ist ein sehr aktives zurücksetzen des Beines zum Körperschwerpunkt, aber auch ein übertonter Kniehub zu erkennen, der eine zu lange Flugzeit  generiert (siehe wie weit der Fuß über dem Boden schwebt). Außerdem fehlt im Oberkörper die Spannung und Streckung nach vorne, sodass die Hüfte sich garnicht frei entfalten kann. In Folge ist der zweite Schritt im Verhältnis zum ersten, trotz vertikalem Sprung, etwas kurz. Also nicht das beste Beispiel.

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