Bei der Trainingssteuerung & Trainingsplanung sei zu beachten:

  • Fehleranalysen / Bewegungsanalysen sollten nach folgendem Schema stattfinden: Beurteilung der Bewegung im ganzen nach Funktionalität und suche nach dem größten Fehler. Zuerst wird an dem, die Leistung am meisten hemmenden Faktor gearbeitet und dann nach und nach weiter ausgemerzt. So wird Schritt für Schritt zur Perfektion hin manövriert.
  • Jede Einheit sollte ein Ziel, eine Absicht verfolgen. Z.b. Hat der Trainer erfasst, das seine Athleten beim Weitsprung den Schwungbeineinsatz nicht ausreichend effektiv nutzen und arbeitet ganz gezielt an diesem Problem.
  • Die Aufwärmung sollte sich immer am Trainingsschwerpunkt der Einheit orientieren und auf diesem aufbauen.
  • Das Krafttraining sollte immer funktional, also möglichst nahe an den Bewegungsabläufen im Wettkampf sein.
  • Auf Schnelligkeit basierende  Übungen (80%+ Sprints, schnellkräftige Sprünge, propriozeptives Training, etc). sollten innerhalb einer Einheit immer vor Hypertrophie, oder Maximalkraft orientierten Übungen stattfinden.
  • Kein Schnelligkeitstraining, wenn der Trainingszustand es nicht zulässt (müde, schwach, unkonzentriert, etc.).
  • Kein Schwerpunkt auf koordinative Übungen und Laufschule. Im Bewegungslernen- ökonomiserung, und beim warming up, aber nicht als Trainingsschwerpunkt zu empfehlen. Sobald man eine koordinative Übung beherrscht ist der weitere Lern- und Trainingseffekt = 0.
  • Ein Training der tieferliegenden Muskulatur (Slow-Twitch Fasern) ist wichtig, aber das Stabilisations-/Coretraining, sollte in der Muskelaufbauphase und fern der Wettkampfvorbereitung/ Wettkampfphase stattfinden.